Erlebe das schöne Moritzburg in Sachsen

Haben Sie jemals einen neuen Ort besucht und sich einfach nur wohl gefühlt? Vielen Besuchern von Moritzburg geht es genau so. Moritzburg ist vielleicht nicht so beliebt wie andere Städte in Deutschland, aber lassen Sie sich davon nicht täuschen. Moritzburg ist ein kleineres, aber schönes aufstrebendes Touristenziel, das einen Besuch wert ist. Sie werden überrascht sein, welche einzigartigen Dinge Sie an diesem versteckten Ziel erkunden können.

Vielleicht möchten Sie Moritzburg doch einmal besuchen, eine Pause einlegen und sich hier entspannen.

Wenn Sie vorhaben, Deutschland zu besuchen und nicht sicher sind, ob Moritzburg in Ihre Reiseroute aufgenommen werden soll, lesen Sie weiter. Auf dieser Seite haben wir einige Dinge zusammengestellt, die in Moritzburg zu entdecken sind. Wir haben die Vermutung, dass Sie begeistert sein werden, wenn Sie diese Stadt in Ihre Reisepläne aufnehmen.

Aktivitäten in Moritzburg

Übernachten in Moritzburg




Schloss Moritzburg

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Von Guido RadigEigenes Werk, CC BY 3.0, Link

Dieses schöne Barock-Wasserschloss liegt nur 20 Minuten von Dresden entfernt. Moritzburg war die Sommerresidenz des Starken August II. Auf seine Bitte hin wurde die Burg wieder aufgebaut, damit der polnische Herrscher friedlich darin ruhen konnte. Heute kann der Palast das ganze Jahr über von Touristen besucht werden. Wie sieht es jetzt aus und was können Sie hier erwarten?

Informationen für Besucher

  • Anschrift für den Routenplaner: Schloßallee, 01468 Moritzburg
  • Telefonnummer: +493520787318
  • Öffnungszeiten: täglich von 10:00–18:00
  • Homepage: www.schloss-moritzburg.de

Die Kurzgeschichte des Schlosses

Die Burg Moritzburg wurde zwischen 1542 und 1546 als Jagdschloss für Fürst Maurice Wettin erbaut. Weniger als 200 Jahre später verwandelte der polnische König August II. Der Starke die Burg in einen Sommerpalast. Deshalb wurde ein Park entworfen, in dem der König in Frieden ruhen konnte. Bis heute nimmt der Park eine beträchtliche Fläche ein und ist gleichzeitig ein sehr ordentlicher Ort. Die nahe gelegenen Seen laden zum Schwimmen ein, aber die einzigen, die für diese Aktivitäten zugelassen sind, sind Vögel und Fische. Es gibt drei weitere große Seen in der Nähe. Die Gegend ist daher der perfekte Ort, um in Ruhe zu entspannen!

Die dekorativen Elemente des Schlosses sind der Hofkunst der Jagd gewidmet. Unter ihnen sticht der polnische Arm stolz hervor. Auf diese Weise beziehen sie sich auf die ursprüngliche Nutzung der Burg, und die polnischen Waffen erinnern an den polnischen Akzent dieses Ortes.

Das Innere des Schlosses

Das Innere des Schlosses ist mit Beispielen opulenten Barockdekors aus der Zeit des Starken Augustus eingerichtet. Die Wände sind mit goldvergoldetem Leder aus dem 17. Jahrhundert bedeckt. Die Einrichtung vieler Zimmer ist der höfischen Jagd gewidmet.

Die Sammlung von Rotwildgeweihen ist eine der wichtigsten ihrer Art. Die größte Geweihsammlung des Schlosses befindet sich im Speisesaal. Die meisten seiner 71 Trophäen sind zwischen 270 und 400 Jahre alt; Sie wurden als Geschenk gekauft oder erworben. Darunter befindet sich das schwerste Rotwildgeweih der Welt mit einem Gewicht von 19,8 Kilogramm und einer Länge von fast 2 Metern. Im Monströsensaal gibt es 39 verzerrte Geweihe. Ein Exemplar, ein 66-Punkte-Rotwildgeweih, stammt von einem Tier, das 1696 von Kurfürst Friedrich III. Von Brandenburg getötet wurde.

Beispiele für chinesisches, japanisches und Meissener Porzellan sind im historischen Porzellanquartier („Porzellanviertel“) zu sehen. Diese Ausstellung zeigt Porzellan mit jagdlichen, exotischen und mythologischen Motiven sowie Tierfiguren, die sich auf Moritzburgs ursprüngliche Entschlossenheit als Jagdschloss beziehen.

Die Apartments enthalten Beispiele für Opulenz in den lackierten und kunstvollen Möbeln, wie die in Augsburg gefertigten Silbermöbel, die nach den Silbermöbeln Ludwigs XIV. In Versailles gestaltet wurden. Es gibt auch gravierte und eingelegte Waffen für die Jagd. Der Billardsaal, benannt nach einem ehemaligen Billardtisch, enthält monumentale Ledergemälde von Louis de Silvestre. Elf Zimmer sind mit bemalten Ledertapeten aus dem 17. Jahrhundert dekoriert.

In der Eingangshalle ist eine Sammlung königlicher Kutschen ausgestellt.

Ausstellungen im Moritzburger Schloss

  • Immer in der kalten Jahreszeit bietet die Ausstellung “Drei Haselnüsse für Aschenputtel” den Besuchern die Möglichkeit, in die Fußstapfen der frechen Märchenprinzessin zu treten und mehr über die Geschichte des Märchenfilms zu erfahren
  • Mit der Barockausstellung tauchen die Besucher in die herrliche Kulisse des Barock ein

Fasanenschlösschen

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Von User:KolossosEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Das kleine Fasanenschloss, vor Ort als Fasanenschlösschen bekannt, ist ein Jagdschloss aus dem 18. Jahrhundert auf dem Gelände des Moritzburg-Anwesens außerhalb von Dresden. Das Gebäude wurde vom Dresdner Architekten Johann Daniel Schade (1730-1798) entworfen und zwischen 1770 und 1776 als Jagdschloss genutzt. Die Innenräume wurden mit seltenen und exotischen Rokoko-Oberflächen dekoriert, darunter bemaltes Holz und Gips, Stuck Lustro (eine spezielle Putzoberfläche in Marmorimitation), Wandmalereien auf Leinwand, eingelegte Holzvertäfelungen sowie bemalte und vergoldete Deckenstuck sowie Einzigartige Oberflächen aus Materialien wie bestickter Seide, Stroh, Perlen und Federn. Bis 1945 in königlicher Hand, wurde das Gebäude dann als Teil eines Naturkundemuseums genutzt.

Leuchtturm in Moritzburg

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Von DynaMoToREigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Das Ungewöhnliche an diesem Leuchtturm ist, dass er sich nicht an der Küste befindet, sondern an einem Binnensee. Die Hafenanlagen befinden sich in der Nähe des kleinen Fasanenschlosses. Aber warum braucht man hier inmitten eines Binnenlandes einen Leuchtturm und einen Pier? Nur zur Unterhaltung: In diesem Gebiet gab es Raum für Nachahmungen von Seeschlachten im 18. Jahrhundert, einschließlich Holzfregatten, die ausschließlich für diesen Zweck gebaut wurden. Die Wahlgesellschaft hatte Spaß daran – auf trockenem Land oder auf dem Wasser – prächtig gestaltete Theaterstücke und Brillen zu sehen, die heutzutage höchstwahrscheinlich als grausam gelten würden.

Der historische Hintergrund des maritimen Ensembles reicht bis ins Jahr 1770 und die Schlacht an den Dardanellen zurück. In dieser türkischen Straße, die früher als Hellespont bekannt war, besiegte die russische Flotte von Kaiserin Katharina der Großen die türkischen Marines. Das Ergebnis dieser Schlacht wurde überall in Europa anerkannt und nur sechs Jahre später berichtete die sächsische Kurfürstin Anna Amalia von ihrer ersten Reise zu den Moritzburger Dardanellen.

Wildgehege Moritzburg

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Von Fiver, der HellseherEigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link

Das Moritzburger Wildgehege bietet die Möglichkeit, das ganze Jahr über eine Vielzahl von Tieren in großen Naturgehegen zu beobachten. Insgesamt beherbergt der Zoo über 30 meist einheimische Tierarten. Dazu gehören Damwild, Elch, Rotwild, Luchs und Otter. Das Bambi-Kindergehege, in dem Sikahirsche gestreichelt werden können, ist ein Erlebnis für alle Tierliebhaber. Darüber hinaus können im Tierpark spezielle Touren ausgewählter Tierarten gebucht werden.

Informationen für Besucher

  • Anschrift für den Routenplaner: Radeburger Str. 2, 01468 Moritzburg
  • Telefonnummer: +4935207895161
  • Öffnungszeiten: täglich von 09:00–18:00
  • Homepage: Wildgehege Moritzburg auf Sachsen.de

Das Wildgehege in Moritzburg hat eine lange Geschichte. Ihre Wurzeln reichen bis in den “Alten Tiergarten” zurück, den der Kurfürst Johann Georg IV. 1693/94 erbaut hatte. Teile der Steinmauern des ursprünglichen Steinbruchs des ehemaligen Wildreservats sind bis heute erhalten und dienen als Grenze für die Gehege.

Wolfsgehege in Moritzburg

Natur- und Tierliebhaber können Wölfe in einer zentral gelegenen Holzhütte hautnah erleben. Die Anlage besteht aus insgesamt drei einzelnen Gehegen inmitten eines bezaubernden Eichenwaldes mit Höhlen, Teichen, einem Bach, einem Sandkasten und Kletterfelsen, die die Tiere auf natürliche und artengerechte Weise halten. Im Pavillon erhält der Besucher zusätzliche Informationen über die Tiere und ihre wilden Gegenstücke Ostsachsens. Ein Teil der Abgrenzung besteht aus den bereits erwähnten historischen Steinbruchmauern – natürlich renoviert, und es wurden neue Sicherheitszäune errichtet, damit Wölfe, die gerne klettern und graben, nicht entkommen können.

Käthe Kollwitz Haus in Moritzburg

Das Käthe-Kollwitz-Haus in Moritzburg, Sachsen, ist eines von drei Museen in Deutschland, die der Künstlerin Käthe Kollwitz (1867–1945) gewidmet sind. Die beiden anderen sind die Käthe-Kollwitz-Museen in Köln und Berlin.

Lößnitzgrundbahn

Vor den Toren Dresdens pustete diese Eisenbahn vom Bahnhof Radebeul Ost über Moritzburg nach Radebeul. Die Lößnitzgrundbahn mit dem Spitznamen “Lößnitzdackel” führt die Fahrgäste durch eine faszinierende Landschaft. Nach dem Start am Bahnhof Radebeul Ost fährt die Schmalspurbahn durch Radebeul und erreicht den Bahn- und Straßenbahnübergang an der Flaggenhaltestelle “Weises Roß”. Von dort schlängelt sich die Eisenbahn durch die Weinberge des Hoflößnitzschlosses in das Lößnitzgrundtal, ein beliebtes Erholungsgebiet. Damit verbunden ist ein Sonderangebot der Lößnitzgrundbahn: “Weintrinkvergnügen in Schmalspurbahnen”. Während dieses dreistündigen Programms können Sie guten Wein, echte Leckereien und natürlich die Schmalspurbahn genießen.

Teiche um Moritzburg

Zwischen 1650 und 1750 wurden in mehreren dieser Depressionen Teiche für die Fischzucht, insbesondere Karpfen, angelegt. Ab dem Ende des 15. Jahrhunderts wurden einige Wasserstellen in diesem Gebiet für die Fischzucht genutzt. Bis heute findet jedes Jahr Ende Oktober das Moritzburger Schaufiischen statt, das mit Fischverkauf und farbenfrohen Marktaktivitäten verbunden ist.

Im geschützten Moritzburger Teichlandschaftsgebiet und in der Waldzone finden sich artenreiche Pflanzengemeinschaften wie Mischholzwälder, Sumpfwälder und Uferwiesen. Es ist auch die Heimat einer vielfältigen Fauna mit mehr als 200 Arten von Sumpf-, Wasser-, Raubvogel- und Singvögeln. Es gibt Freizeiteinrichtungen wie Badestellen und Campingplätze an den Teichen.

Die bekanntesten Teiche um Moritzburg sind:

  • Mittelteich
  • Dippelsdorfer Teich
  • Großteich
  • Köckritzteich
  • Silberteich
  • Frauenteich Moritzburg
  • Kapellenteich

Lage und Anfahrt nach Moritzburg

Anfahrt mit dem PKW

  • Aus Richtung Berlin auf der BAB 13 / Ausfahrt Nr. 21 -Radeburg – über Berbisdorf nach Moritzburg (ca. 9km).
  • Aus Richtung München, Frankfurt a. Main, Chemnitz und Leipzig auf der BAB 14 und BAB 4, Ausfahrt BAB 4/Nr. 80 – Dresden – Wilder Mann, rechts abbiegen Richtung Moritzburg (ca. 10 km) über Boxdorf

Übersicht Parkplätze in Moritzburg

Für Besucher stehen neben dem zentralen Schlossparkplatz zahlreiche weitere Parkplätze in Moritzburg zur Verfügung.

Bei hohem Besucheraufkommen sollten Sie unter anderem auch auf den Parkplatz P3 (Schloss Ost), P2 (Schloss West) sowie P6 auszuweichen. Busse können P1 (Schloss) sowie P3 (Schloss Ost) nutzen.

Genauere Informationen und die Lage der Parkplätze finden Sie hier!

Anreise mit dem ÖPNV

  • Bahnhof Dresden/Neustadt, von dort mit dem Bus (Regionalbus-Linie +477) – Info-Hotline: 0049 351-8526 555
  • Buslinie M (Meissen – Moritzburg und zurück) – Die Direktverbindung zwischen der Wiege Sachsens, Meißen und der kurfürstlichen Jagdresidenz Moritzburg – Naturliebhaber werden Sie genauso nutzen wie Kunst- oder Geschichtsinteressierte. Aber auch für Familien bietet diese neue Buslinie viel Ausflugspotential. In nur 30 Minuten gelangen Sie 5 x täglich von der 1000 jährigen Stadt Meißen nach Moritzburg und zurück.

Anreise mit dem Flugzeug

Flughafen Dresden/Klotzsche, ab dort mit dem PKW/Taxi ca. 15 Minuten über Boxdorf nach Moritzburg

Wie ist das Wetter in Moritzburg?

Moritzburg als Filmkulisse

Aschenputtel – ein Mythos?! – Das ehemalige Jagdschloss und Sommerpalast von August II. Dem Starken liegt in einer wunderschönen Landschaft etwas außerhalb von Dresden. Noch heute können Besucher die luxuriösen Ledertapeten, unschätzbaren Möbel, Porzellan, Jagdtrophäen und das Schlafzimmer mit einem einzigartigen Bett aus Vogelfedern bewundern, das in Legenden verhüllt ist.

Im Jahr 1973 bildete der Barockpalast die Kulisse für die Residenz der königlichen Familie und des Fürsten. Es war der Ort, an dem Aschenputtel ihren Pantoffel verlor, als sie den königlichen Ball hastig verließ. Im Laufe der Zeit wurde der Kultfilm Drei Haselnüsse für Aschenputtel Teil der Geschichte des Schlosses in Moritzburg. Mehr als 500.000 Besucher haben den authentischen Ort gesehen, an dem das Märchen gedreht wurde, und sind den Spuren des kühnen Prinzen gefolgt.

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