Die Semperoper mit langer geschichtlicher Tradition

Die Semperoper ist Dresdens berühmtes Opernhaus. Es befindet sich am Theaterplatz in der Nähe des Zwinger in der historischen Dresdner Innenstadt. Noch schöner von innen, sollten Sie einen Besuch nicht verpassen! Ich gebe Ihnen hilfreiche Tipps, wie Sie mit kleinem Budget eine Nacht im Semperoper Dresden verbringen können! Das Operngebäude mit seiner wunderbaren Architektur ist ein hervorragendes Beispiel für die Renaissance, das Hauptgebäude wurde jedoch im Barockstil erbaut.

Führung durch die Semperoper Dresden

Die Semperoper ist eines der markantesten Gebäude in Dresden. Und die Kolonnaden im Inneren sind wunderschön! Die Decken sind ganz fein gestrichen und Sie möchten sich nicht einmal vorstellen, wie lange es dauern würde, bis die Ornamente so aussehen.

Diejenigen, die die Semper Opera noch besser erkunden möchten, können vor der Aufführung an einer Führung teilnehmen – obwohl es ein bisschen eilig sein wird, wenn Sie einen der billigen Plätze an der Abendkasse bekommen möchten. Sie können das Semper-Opernhaus aber auch ohne Oper besuchen, tagsüber gibt es auch Führungen. Es lohnt sich wirklich, das Semper Opera House von innen zu sehen!

Semperoper Dresden: Wie man gute Plätze mit kleinem Budget bekommt!

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Von Christian BarthEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Seit dem ersten Bau am Theaterplatz im Jahr 1667 hat das Opernhaus einige wesentliche Veränderungen erfahren. Nachdem der Architekt Gottfried Semper 1869 nach einem Großbrand vollständig zerstört worden war, gab er dem Semperoper seinen Namen und seine heutige Form. Die beste und beeindruckendste Art, das Opernhaus von innen zu sehen, ist der Besuch einer der Opern oder Konzerte, die fast jeden Abend stattfinden. Bei der Semperoper Dresden sind an der Abendkasse Tickets für jede (auch ausverkaufte!) Aufführung erhältlich – und die günstigsten Plätze können für nur 22 Euro gekauft werden!

Kurzer Einblick in die Geschichte der Semperoper in Dresden

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By Francisco Conde SánchezOwn work, CC BY-SA 3.0 de, Link

Die Semperoper ist das Opernhaus der Sächsischen Staatsoper Dresden und der Konzertsaal der Sächsischen Staatskapelle Dresden in Dresden. Es wurde erstmals 1841 vom Architekten Gottfried Semper erbaut. Der Baustil selbst wird unter vielen diskutiert, da er Merkmale aufweist, die im Barockstil der Frührenaissance erscheinen, und sogar Säulen im korinthischen Stil aufweist, die für das klassische Griechenland typisch sind (klassische Wiederbelebung). Das vielleicht am besten geeignete Etikett für diesen Stil wäre Eklektizismus. wo Einflüsse aus vielen Stilen verwendet werden – eine Praxis, die in dieser Zeit am häufigsten vorkommt. Es musste wieder aufgebaut werden, nachdem ein Brand es 1869 zerstört hatte. Leider wurde das Gebäude in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs 1945 erneut zerstört – diesmal durch Bombenangriffe der Alliierten und die anschließenden Feuerstürme. Genau 40 Jahre später, am 13. Februar 1985, wurde die Oper fast genauso wieder aufgebaut wie vor dem Krieg. Es wurde mit derselben Oper wiedereröffnet, die zuletzt vor der Zerstörung 1945 aufgeführt wurde: Webers Der Freischütz. Die Oper befindet sich am Theaterplatz im Zentrum von Dresden am Elbufer. Oben auf dem Portal befindet sich eine Panther-Quadriga mit einer Statue von Dionysos. Das Interieur wurde von so berühmten Architekten der damaligen Zeit wie Johannes Schilling entworfen. Denkmäler auf dem Portal zeigen berühmte Künstler wie Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller, William Shakespeare, Sophokles, Molière und Euripides. Das Gebäude zeigt auch Arbeiten von Ernst Rietschel und Ernst Julius Hähnel.

Lage und Anfahrt zur Semperoper

Anreise mit dem Auto

Das Parken rund um den Theaterplatz ist nicht gestattet. Es ist jedoch möglich, kurz anzuhalten, um in das Auto ein- und auszusteigen.

Hinter der Semperoper in der Devrientstraße befindet sich eine öffentliche Tiefgarage. Das Opernhaus liegt etwa 200 m zu Fuß entfernt. Es gibt keine U-Bahn-Verbindung.

Weitere Parkplätze finden Sie in der Frauenkirche (Schießgasse und Landhausstraße 2), im Haus am Zwinger (Kleine Brüdergasse 3) und am Altmarkt (Wilsdrufferstraße).

Überdachter Parkplatz am Semperoper (Außenstandort)

Anreise mit Bus und Bahn

Die Semperoper ist vom nahe gelegenen Hauptbahnhof sowie vom Bahnhof Dresden-Neustadt aus bequem mit der Straßenbahn zu erreichen.

Vom Bahnhof Dresden-Neustadt führt die Straßenbahnlinie 11 (Richtung Zschertnitz) zum Postplatz. Von dort sind es nur wenige Gehminuten zum Theaterplatz. Von der Straßenbahnhaltestelle Hauptbahnhof führt die Straßenbahnlinie 8 (Richtung Hellerau) sowie von der Straßenbahnhaltestelle Hauptbahnhof Nord die Straßenbahnlinie 9 (Richtung Kaditz) direkt bis zum Theaterplatz.

Was befindet sich noch in der Nähe?

Der Dresdner Theaterplatz ist das Herzstück der Touristik in Dresden. Zuallererst ist der Ort berühmt für Besichtigungstouren, die viele Stunden dauern können, um die Schönheit von Zwinger, das Restaurant Schinkelwache mit erstaunlicher Geschichte, die Galerie der alten Meister mit weltberühmten Meisterwerken aus aller Welt, die Hofkirche und den Theaterplatze, der als Ziel für Touristen und Ausflüge sehr beliebt ist.

Hotels in der Nähe der Semperoper Dresden

Die Folgenden Hotels in Dresden liegen nur wenige Meter von der Semperoper entfernt und gehören zu den angesagtesten in Dresden. Wenn Sie nach Dresden reisen um die Semperoper zu besuchen empfehlen sich diese Hotels besonders für ihren Aufenthalt in Dresden.

Die Verbindung zwischen der Semperoper und Richard Strauß

Die enge Verbindung zwischen dem Komponisten Richard Strauss und Dresden geht auf Ernst von Schuch zurück. Von 1872 bis zu seinem Tod am 10. Mai 1914 spielte Schuch in Dresden vier Strauss-Opern hintereinander, darunter Feuersnot, Salome, Elektra und Der Rosenkavalier. Seine Nachfolger Fritz Busch und Karl Böhm setzten diese Tradition fort. Aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wurden mehrere neue Produktionen veröffentlicht. Bis heute gehören die Opern und Orchesterwerke von Richard Strauss zu den Brutstätten des Semperoper: “Er hat diesem Haus so reiche Geschenke gemacht, dass wir ihm einfach etwas schulden”, als Christian Thielemann als Interimsdirigent des Staatskapelle Dresden erklärte anlässlich der Richard-Strauss-Tage 2014.

Zwischen 1901 und 1938 wurden neun der fünfzehn Opern von Richard Strauss in Dresden uraufgeführt:

  • Feuersnot (21. November 1901)
  • Salome (9. Dezember 1905)
  • Elektra (25. Januar 1909)
  • Der Rosenkavalier (26. Januar 1911)
  • Intermezzo (4. November 1924)
  • Ägyptische Helena (6. Juni 1928)
  • Arabella (1. Juli 1933)
  • Die schweigsame Frau (24. Juni 1935)
  • Daphne (15. Oktober 1938)

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